Archive for May, 2007

2007/05/30

Wednesday, May 30th, 2007

Gestern abend ein letztes Mal im Crossclub gewesen und mich mit Fab, Vera, Martin&Marta, Lindsay und einigen weiteren Amerikanern im Morgengrauen rausschmeißen lassen, davor allerdings gute Debatten über Amerika, Europa, und Tschechien gehabt. Die Koffer sind einigermaßen gepackt, dank meinen vorherigen Besuchern Steffi und Philipp scheine ich alles mitzukriegen (das Ignite-Poster aus Berlin an meiner Schrankwand könnte allerdings noch Schwierigkeiten bereiten, sowas will man ja rollen und nicht etwa knicken).
Heute abend noch einmal Essen gehen, und vielleicht kurz mit Humberto für ihn sich lohnende deutsche Ausflugsziele besprechen.
Morgen früh beim Ausziehen auf etwaige unerwartete Probleme stoßen (was ich so alles an Geschichten aus dem Jarov-Wohnheim gehört habe), dann an der Elbe entlang Richtung Berlin und dabei ein letztes Mal tschechische Zugansagen hören, die sich an der Grenze abrupt ins Deutsch ändern werden. Ob mich der irre Schräuble wohl ins Land läßt, jetzt wo bald G8-Gipfel ist, und mein Personalausweis doch bereits ins 6 Wochen abläuft, wie mir fast jedes Mal beim Grenzübertritt gesagt wurde? Freitag dann vielleicht Linuxtag, Samstag Familientreffen, Sonntag Browntown Downtown.
Freue mich wieder daheim zu sein, und bin traurig. :-/

na shle.

Tuesday, May 29th, 2007

going to leave prague on thursday to go back to germany. packing my suitcases. a bit sad. :-(
hopefully visiting the linuxtag on friday. family meeting on saturday. back home on sunday.

13 Tage verbleiben.

Friday, May 18th, 2007
  • Freue mich sehr auf die Besuche von Steffi und Philipp in den nächsten Tagen, bevor es dann zurück nach Deutschland geht.
  • Gestern Abschiedsessen von Hofi gehabt, letzten Freitag von Fab (der kommt aber nochmal wieder). Daniel ist auch gestern zurück nach Deutschland (nach bösem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt aufgrund von Ärzten, die zuvor merkwürdige Antibiotika verschrieben haben), Sampo heute nach Finnland. Einige, vorallem die Nicht-Europäer, bereisen noch weitere Teile Europas und kommen nochmal kurz Ende Mai, Anfang Juni für wenige Tage zurück.
    Leuten »Tschüs« zu sagen ist doof und darf unter Jungs niemals zu emotional sein, wir sind schließlich Jungs! Trotzdem doof (*schmoll*), und zieht die Laune noch mehr runter.
  • Schaue auf meine Kontoauszüge, bemerke ein Stipendium von meiner Heimatuni und muss daher zuhause keine Studiengebühren zahlen. Etwas überraschend bei meinen bisherigen Noten, vielleicht handelte es sich um ein Losverfahren, weil sich kein Schwein für Stipendien beworben hat? Egal, danke, liebe Uni!
  • Eine Delegation der Teheran Isotopes, dem besten Fussballclub von Welt, hat mich am vergangenen Wochenende besucht, um die Stadt auszukundschaften. Danke für ein nettes und spaßiges Wochenende (ich kann jetzt endlich theoretisch dank Arne mit einer Panzerfaust umgehen) und sehr viel Essengehen…! Und wie oft hat man schon im Leben die Möglichkeit, daß die Deutsche Bahn für drei Personen einen Zug außerplanmäßig in Wolfsburg anhälten läßt, damit man noch am gleichen Tag nach Hause kommt? Kudos!
  • Letzte Klausur am letzten Freitag gehabt, 28 von 30 Punkten, insgesamt also 88 von 100 Punkten in Unternehmensführung und damit ein B. Bin recht zufrieden damit, muss jetzt wahrscheinlich mit der Braunschweiger Uni verhandeln, ob im nächsten Semester endlich mal die Professur für Unternehmensführung besetzt wird oder ich einfach doch die falsche und unfähige Uni gewählt habe und mit der Produktionswirtschaft weitermache. Insgesamt sollte ich hier also in etwa drei A’s, ein B und ein D haben, oder so. Umrechnungstabelle auf Nachfrage erhältlich.
  • Mein Lieblingsfranzose (nicht wenn es um’s Rumhängen geht [da ist Fab unschlagbar], eher bezogen auf Geschichten), hat vorgestern das geschafft, wovon viele sicherlich manchmal träumen: Im Lieblingsclub eingeschlossen werden.
    Aber wenn man zu betrunken ist, um ein Feuerzeug zu entzünden (und danach dann systematisch die Alkohol- und Zigarettenvorräte zu plündern) und sich in einem stockdunklen Club ohne jegliche Fenster befindet, dann legt man sich irgendwo auf den Boden und wird einige Stunden später von der Putzkolonne rausgeworfen.

School’s out for summer?

Wednesday, May 9th, 2007

Das Semester nähert sich dem Ende, und Biljana musste bereits vor Semesterende abreisen, da sie keine Verlängerung ihres Visums erhalten hat, was mich überrascht hat, da ich sie bisher für nicht terrorverdächtig gehalten hatte. Das sind dann die Momente, wo ich der EU einiges gutes abgewinnen kann, und mal wieder bemerke, wie kostbar die Freiheit ist, einfach reisen zu können, wie man will. (Wer Freiheit und Sicherheit zugleich will, verdient keines von beidem und wird beides verlieren!)
Semesterende scheint auch zu bedeuten, daß die Party- und Paarungsbereitschaft nochmals nie erahnte Ausmaße annimmt – zumindest war dies gestern auf der letzten Nation2Nation-Party mein Eindruck, gestärkt durch die Anzahl der engumschlungenen Paare auf der Tanzfläche sowie der Anzahl der gemischtgeschlechtlichen Gruppen, die jedoch die gleiche Toilette aufgesucht haben (nein, ich stand ausnahmsweise mal nicht in meiner Gauleiteruniform mit Strichliste am Kloeingang, sondern saß eher gegenüber für eine halbe Stunde mit ein paar Leuten auf dem Sofa). “Jeder Topf findet einen Deckel, so er denn sucht.” Oder so.

Die Partyquote hat sich nun also im Endspurt auf 7 Abende die Woche erhöht, der Geräuschpegel ist beeindruckend (so daß bei Wohnheimpartys die Rezeptionsdame sich jedesmal genötigt sieht, die Polizei zur Hilfe zu rufen), Donnerstag ist Abschlußparty auf einem Boot auf der Moldau, Freitag dann Party bei Fabien (der sich gen Ungarn aufmacht, um dort für schwedische Kapitalisten zu arbeiten), und zudem Besuch einer Delegation der Teheran Isotopes, meiner überall beliebten und geschätzten Fußballmannschaft. Čau, čau!

how to successfully isolate oneself.

Wednesday, May 9th, 2007
  1. crash your harddisk.
  2. have backups a few hundred kilometres away.
  3. crash your camera.
  4. lose the sim card of your cell phone.
  5. lose the cell phone itself.

the last thing has not happened to me (yet), but i’m working on it. ;-)

Majáles.

Friday, May 4th, 2007
  • Majáles
    Ein schönes kleines (15000 Leute vielleicht?) Festival auf dem ehemaligen Expo-Gelände in Výstavištĕ, also 10 Minuten von meinem Wohnheim entfernt. Das Gelände ist leicht verfallen und hat einen eigenen Charme (viele Bäume, alte Wege), das Bier war staubiger als je zuvor in meinem Leben, und tschechische und slowakische Rock, Ska- und Hiphop-Bands haben mir den Tag versüßt, und am Abend dann Clawfinger und Dog Eat Dog, beide gut abgehangen, aber unterhaltsam, und die pösen pösen Oomph! aus Wolfenbüttel.
    Polemic (Ska) und Questabilis (Turntablists irgendwo zwischen Hiphop, Johnny Cash, Eurythmics und Prodigy) waren wohl für mich die Höhepunkte.
  • Computerkrams
    OK, Festplatte nicht zu retten, dafür aber eine schöne große neue bekommen und herausgefunden, daß ich noch bis September Garantie auf meinen Computer habe. Mein Dank gilt der sehr freundlichen und des Englischen mächtigen (Hurra!) Firma Data Intertech. Jetzt sind also Windows XP und Fedora 7 (mal anstelle von SuSE 10.2) installiert, die Festplattengröße würde mir auch die Option Windows Vista bieten, aber das lasse ich mal den viel technikinteressierteren František für mich auf eine andere Platte installieren… Outsourcing, dumdidum…
  • Die Zeit geht zu schnell rum. Die letzte Uniwoche bricht an. :-(