Archive for the ‘misc’ Category

We’ve come a long way.

Monday, July 13th, 2009

Exactly ten years ago we bought a modem as my sister had convinced my parents to not wait until my birthday in October (yes, I’ve never used anything like BBS and mailboxes). So I was able to send my first email to a friend from my parents’ place on July 12th, 1999 using Mozilla 4.6 on Windows98. Later on I switched to “The Bat!”, and Evolution 1.0.3 in May 2002.

Friends of mine had gotten internet a bit earlier and it was interesting to see the new opportunitities offered by it, e.g. chatting or access to information. We were also able to use internet at school – three Windows 98 computers (with 166-233MHz if I remember correctly) were available.
alt-232, btk3003, t69m & me founded Shutdown Crew – another anniversary to celebrate. From nowadays’ point of view I’d call our activities scriptkiddieing but still I pretend that it was about experimentally using available technology at that time (while having lots of fun). ;-)

For a few months I even had a dial-up flatrate at home (until that company went bankrupt). So Napster was running only at night and my parents could use their phoneline at day. The first usage of IRC probably took place here too.
After moving from my parents’ place to a town with a university I still used to have a modem dial-up connection for years until our neighbour offered us to share his broadband wifi. After that you won’t go back.
When I started bugwork on Evolution in Ximian Bugzilla my IRC usage was totally different to nowadays – guenther described it with “Got in, asked three questions to Gerardo Marin (the Evolution bugmaster) and immediately went offline again”.
Later on my workflow was to have a table and a textfile with bug numbers and required actions that I took with me to the university where I spend time on IRC and downloaded the latest testing rpm files to install on my home computer (I finally bought my first laptop *years* after that). I could not reproduce bugs directly at the university as their GNOME/Linux installation was ancient.

It’s only a few years ago but now all this somehow sounds strange to me – internet has become way more ubiquitious.
Same when I think about mobile phones and the society.

  • Fifteen years ago a phone number belonged to a place. Now it belongs to a person.
  • There were always a few friends that expected me to answer their calls to my mobile phone at any time because “that is the reason why people have a mobile phone”. Nope. Still me deciding.
  • From my experience more people are late to appointments because they now have the option to send a short message five minutes before. “Hi, won’t make it in time. Will be late”.
  • Young people plan less when and where to meet in the evening – you can spontaneously call somebody, ask where s/he is and if it’s good around there.

All in all it’s been an interesting ride and I’m looking forward to the next ten years of communication somewhere between good old email, SMS, IRC, IM (ICQ, MSN, Google Talk), Facebook, Twitter/Qaiku and blog comments plus a good indexing service that makes finding sent & received information easier with all those different communication channels around that I sometimes use…

Zasraná kočička.

Wednesday, January 21st, 2009
  • Die Mutter war’s. Was braucht’s der Worte mehr.”
  • [Silence.]
  • Der vielleicht interessanteste Satz der letzten Tage kam aus der Weststadt: “Wenn ich dich vor ein paar Monaten irgendwo gesehen hätte, von hinten und mit langen Haaren, ich hätt Dich erstmal geboxt.”
  • Ich wurde vor Jahren gefragt, was für ein Landsmann ich sei. Lipper, war meine spontane Antwort. Nun wurde ich (wortwörtlich) nach meinem Stand gefragt. Das hat mich dann doch irritiert.

Farewell.

Sunday, January 11th, 2009

Helene & Karl.

Sníh na schodišti (Vermischtes).

Sunday, January 4th, 2009

Jetzt kommt die Krise.

Waschmaschine kaputt. Jacke kaputt. Fahrradschloß kaputt. Das erfreut die Volkswirtschaft, denn dann wird gekauft!

Friday I’m in Love

Das T-Shirt zum Song.
(gefunden im Blog der sehr geschätzten la_rayis.)

Adbusting

Rozhoduj se sám

Auf der Suche nach weiteren Aktionen neben Atombombenexplosionen und hustý Lichtzeichenanlagen gefunden: Violated subconsciousness (Znásilněný Podvědomí). Schon einige Jahre alt, but still Ztohoven at its very best.

Mitarbeiter des Monats

Sicherheitsdienstmann 1 am Eingang sagt Sicherheitsdienstmann 2, dass er mich nicht untersuchen brauche, da ich doch Mitarbeiter sei. Mir neu. Falls jemand Waffeln oder Drogeln in die örtliche Großraumdiskothek schmuggeln möchte: Bitte Kommentar hinterlassen.

Magst du Schnee?

Ja. Und allgemein Menschen, die den Mut haben, dies zu fragen (und es scheinen mehr zu werden) anstelle von “Wie geht’s”, “Wie heißt du”, “Was machst Du”. Denn was interessiert’s mich?

2008.

Tuesday, December 30th, 2008

It’s been a great year with lots of interesting changes (e.g. job and SO).
Christmas was a good time to reflect. I’m very thankful to God for my life, and to my family and old & new friends for all the good discussions and talks I had.
But as I love music, grew up with MTV (those early nineties when they actually played video clips) and hence am unable to read long books or concentrate on anything that takes longer than 4 minutes I won’t write much lines but prefer to list those songs in alphabetic order that I listened to a lot in 2008.

My private soundtrack – it reminds me of some moods I was in. (Warning: Explicit lyrics and/or video content. And it’s really about the sound – some of the video clips are quite bad.)

Peter Fox: Alles neu / Amanda Jenssen: Amarula tree / Joy division: Atmosphere / Brett Anderson: Blessed / New order: Blue monday / Vypsaná fiXa: Darling / The knife: Heartbeat / CLP feat. Tunde Olaniran: I’m so trill / MIA.: Mausen / Einstürzende Neubauten: Nagorny Karabach / M.I.A.: Paperplanes / Ignite: Poverty for all / Glen Hansard: Say it to me now / Klub des loosers: Sous le signe du V / The gossip: Standing in the way of control / Justice: Stress / Chemical brothers: The test / Dan le Sac vs Scroobius Pip: Thou shalt always kill / MGMT: Time to pretend

VF. / Heimat.

Sunday, December 28th, 2008

VF.

Rausfahren aufs Land, dort wo das städtische Busticket nicht mehr gilt (was der Busfahrer nur mit Augenbrauenanheben und einer lässigen Handbewegung in Richtung Businnenraum quittiert), in ein Kaff mit 5185 Einwohnern. Dort finden sich dann 800 Leute für ein Konzert ein, und für eine Poprock-Band war ich sehr erfreut über den harten Moshpit vorne, die Vielzahl der daran beteiligten Damen, und die hohe Anzahl an stagedivenden Mädels (sogar auf dem Bauch). Emanzipation? Und nach drei Zugaben dann auch alle Lieder gespielt, auf die ich gewartet hatte. Was will man mehr, außer dann an der Bushaltestelle einzusehen daß ein Bus zurück in die Stadt nachts nur alle zwei Stunden fährt?

Heimat.

Neben der Landschaft gibt es einen weiteren Grund die Heimat zu mögen, der mir heute auf dem Hin- und Rückweg zum Aufladen zweier Fuder Holz wieder einmal aufgefallen ist: In Lippe ist es einfach gängig, bei Gegenverkehr zu überholen, und das weiß auch jeder. Nur die Auswärtigen auf den Straßen stellen dabei die Gefahr dar. ;-)

Zukunft.

Takže… PF 2009!

Lieblingswörter.

Saturday, October 11th, 2008
  • [de_DE] Habseligkeiten
  • [de_NDS] Klönschnack
  • [en_US] w00t
  • [cs_CZ] zmrzlina
  • [fr_FR] tatouage
  • [tr_TR] Yakamoz
  • Und wie immer: Petrichor.

Ich werde hier nicht die jeweiligen Begründungen niederschreiben. Falls ein Wort anspricht, bitte selbst kurz die nette Suchmaschine von nebenan anwerfen und sich mal überraschen lassen.

Ist Zucker drin? Zucker beruhigt.

Friday, October 3rd, 2008

(Eine sehr vage Abhandlung über Handlungsmaximen, da Freunde mir gerne ein “Blog doch mal was Nicht-Technisches” entgegenbringen. Hätte ich “Jetzt kommt die Krise” nicht bereits vor drei Monaten als Blog-Überschrift verwendet, es wäre an der Zeit ob der Weltlage.)

Vor einigen Jahren habe ich für mich eine Regel aufgestellt, die oft schwierig zu realisieren ist, da sie Ehrlichkeit erfordert und definitiv die Beziehungen zwischen Menschen verändert: “Sprich Dinge schnell aus gegenüber Personen, denen Du noch etwas Wichtiges sagen musst. Egal ob gute oder schlechte Dinge.”
“Ich liebe Dich” und “Du bist ein Vollidiot” kann also beides wichtig sein, und beides erzeugt Änderungen im Verhalten. ;-)
Warum? Manchmal ist man sonst einfach zu spät und ärgert sich. Das heißt dann, daß man eine Möglichkeit verpasst hat weil man nichts gesagt hat, oder (noch schlimmer) daß man einen Menschen verloren hat bevor man ihm noch etwas sagen konnte.
Vor einigen Monaten las ich nun im Zug Richtung Süden fahrend folgenden Satz: “Umgib Dich mit Menschen, die gut für Dich sind.” Kombiniert mit erster Regel erzeugt das manchmal Gefühlslagen, die eher selten sind, wenn man nicht eh himmelhochjauchzendzutodebetrübter Borderliner ist – z.B. ziemlich glücklich und total traurig (weinend) gleichzeitig zu sein.
Quintessenz: Hauptsache, der Film bietet gute Unterhaltung mit Höhen und Tiefen, auch wenn man selbst mitspielt. Einladung. Deshalb draus lernen. :-)

Vermischtes.

Saturday, June 28th, 2008
  • Neuer Laptop. Windows XP komplett zerschossen beim Installieren des Grafikkartentreibers. Allerdings auch keinerlei Motivation, das zu reparieren. GNOME/Linux auf der anderen Seite durch das Kopieren meiner alten Daten auch so zerschossen, daß ich weder Symbole noch ein Menü mehr hatte. Unterhaltsam: Nach einem strace auf Nautilus als Test-Benutzer ging dann auch wieder in meinem echten Benutzerkonto alles. Nein, ich will das alles gar nicht verstehen. Viel wichtiger ist doch, dass ich meine Ximian- und Microsoft-Sticker auf dieses viereckige Modeaccessoire rüberbekomme und eine passende schicke pinke Laptoptasche finde, oder? Wer kommt jetzt mit auf die Loveparade?

    Insgesamt aber mal wieder sehr beeindruckt gewesen, wie zeitsparend es ist, daß man jegliche Software zentral mit einem Klick installieren kann. Ich verstehe nicht den Masochismus, sich unter Windows wie im Jahre 1995 auf irgendwelchen (ggf. noch nicht mal vertrauenswürdigen) Internetseiten die ganzen gewünschten Programme einzeln herunterzuladen und auch noch selbst installieren zu müssen.

  • Deutschland vs. Türkei – bla bla, Integrationsdebatte, beide Fahnen an Autos, schon genug drüber gelesen, innenpolitisch, ich weiß. Habe allerdings gestern die Wirkung auf gerade nur für einige Monate in Deutschland verweilende Menschen bemerkt, die ziemlich beeindruckt davon waren, dass hier anscheinend multinationaler Patriotismus einigermaßen unkompliziert funktionieren kann. Und das in Deutschland!
  • Der verbreitete Werbeslogan “Geldkarte/Euro-Führerschein rein, Drogen raus” für Zigarettenautomaten ist eine Lüge, mit einem tschechischen Euro-Führerschein geht das schon mal nicht. Konsequenter nächster Schritt wäre, den Aufdruck auf den Zigarettenpackungen zu erweitern: “Rauchen: Bitte nur Erwachsene und Deutsche”.
  • Wer Ironie findet, darf sie behalten. Oder noch besser: “In diesem Blog verbreitete Meinungen geben nicht die Meinungen meiner Arbeitgeber oder Regierung wieder.”

Vermischtes.

Thursday, June 19th, 2008

(Also die klassische Musik- und Politik-Selbstmitteilungszwangrubrik.)

  • Ich bin Monate bzw. Wochen zu spät für die jeweiligen zugehörigen Hypes, dennoch auf der momentanen Gehörliste (auch ohne die netten Videos) neben Daniel Holbachs Drum’n’Bass-Tapes:
    • Thou Shalt always Kill wegen einiger grandioser Sätze wie “Thou shalt not use poetry, art or music to get into girls pants – use it to get into their heads.”
    • Stress (denn ich mag unruhige Streicher, auftaktige Klaviere und scharf gesetzte Synthies).
    • The Test – wundervolles Lied, wundervolles Video.
    • Paperplanes – Grund genug, um meine Sammlung an M.I.A.-Alben zu vervollständigen.
  • Ich wünsche mir, dass Michel Friedman 10 Minuten Herrn Bussi Beck vom SPD-Verein interviewt, dann wäre das Thema endlich erledigt. Und Köhler erklärt, dass es anderthalb Millionen Arbeitslose weniger gebe. Wieviele davon befinden sich in prekären Beschäftigungsverhältnissen? Und warum kannte zurecht niemand das Wort “prekär” vor drei Jahren?
  • (Hinweis: Es folgt ein gekauftes Blogthema aus Ermangelung an Kreativität. Großer Dank an Lieferanten!) Vypsaná fiXa und ihr schnuckeliger Liedsänger Mardí spielen am 31. Juli für lau in Prag, bis die Polizei die Veranstaltung abbrechen wird (oder sowas, notfalls halt mal selbst nachlesen und übersetzen). Warum, warum liegt meine Diplomprüfungsklausur auf dem 31. Juli? Wo ist der Privatjet, wenn ich ihn brauche?
  • Ah, nachlesen und übersetzen: Google Translate hat einige neue Sprachen hinzugefügt. Im Gegensatz zu den bisherigen Ein-Wort-Abfragen für Polnisch und Tschechisch in Online-Wörterbüchern ist dies ein Fortschritt, dennoch sind die Ergebnisse ziemlich unverständlich. Interessant fand ich Erklärungen von Google, wie dies zustande kommt.