Archive for March, 2007

VŠE, VŠE.

Friday, March 30th, 2007

Nun gut, was mache ich hier eigentlich an der E (das ist meine Uni)? Neben der wunderbaren Caféteria mit Palačinky (für die Nicht-Österreicher: Pfannkuchen) gehe ich natürlich auch brav zu meinen folgenden englischsprachigen Vorlesungen:

  • Entrepreneurship (Unternehmensführung)
    Einer der Hauptgründe meines Auslandsaufenthalts hier.
    Die “Vorlesung” ist äußerst interaktiv (wie alles hier, also kein Einschlafen während eines anderthalbstündigen Monologes), das heißt, daß nach einigen Folien und (Gast-)Vorträgen eines der drei Dozenten wir (14 Leute im Kurs) manchmal spontan eine Aufgabe bekommen (“Überlegt euch eine Geschäftsidee und präsentiert die dann hier. 20 Minuten Zeit.” oder “Wir haben nun die verschiedenen Typen von Konsumentencharakteren gelernt. Vier Gruppen, und jeder entwickelt nun ein Werbeplakat für ein neues Fahrrad für jeden dieser Charaktere.”), oder wir auch einmal Filme schauen oder einige Folgen von Dragon’s Den auf BBC Two, um selbst ein Gefühl zu bekommen, wie man mit einer Geschäftsidee scheitern kann und warum, oder auch um Gründe für Erfolg zu finden.
    Die Note basiert auf aktiver Mitarbeit (10%), der Erstellung und Präsentation eines Geschäftsplans (30%), einem Interview und Essay mit einem Unternehmer, den man sich selbst zu suchen hat (30%), und der Klausur am Ende (30%).
  • Elementary Czech (Elementares Tschechisch)
    Ano, jsem cizinec, mluvím trochu česky, ale studuju. Ich erhalte mein Bier, und ich beherrsche den Akkusativ. Die Lehrerin ist sehr gut, da sie realistisch ist und weiß, daß wir nur für 4 Monate hier sind, und sie sich daher auf das wesentliche konzentriert und nicht versucht, uns die gesamte Grammatik beizubringen. Die Vokabelschwemme am Anfang war immens, und der Unterricht (da gleich in der zweiten Woche aufgrund der großen Nachfrage eine Parallel-Veranstaltung eingeführt wurde, wodurch ich nicht mehr mit 29, sondern mit 11 anderen im Raum sitze) ist fordernd und macht Spaß, da es sehr abwechslungsreich ist. Vor einigen Tagen war die Midterm-Klausur, wir haben noch eine Endklausur Ende April (jeweils 25% der Note), sowie zwei Essays mit je 150 Wörtern über unser Land und unsere Familie zu schreiben und diese auch vorzutragen (je 20%). 10% gibt es für die Anwesenheit und mündliche Beteiligung. Das Buch hat die Dozentin selbst geschrieben und es ist auch zugeschnitten auf 14 Wochen Uni.
  • Cross-Cultural Management Communication (Multikulturelle Kommunikation im Management)
    Keine Klausur, nur ein zweiseitiges Essay (“essay-2 pages A 4, topic: application of Hofstede´s value dimensions on your own intercultural experience”) über meine Arbeit in einem indischen Software-Team (25%), sowie Anwesenheitspflicht (75%; Strichlisten sind äußerst einfach zu fälschen). Klassische Vorlesung (200 Studenten anwesend), manchmal etwas trocken (wenn die Professorin nur aus ihrem Buch vorliest), manchmal sehr unterhaltsam (wenn Gastdozenten über ihre bewaffnete Kindheit in Nordirland vortragen). Die Vorträge sind nach Ländern/Kulturen sortiert (ČR, UK, Japan, Arabien etc.), und nicht nach Unterpunkten (Augenkontakt, Power Distance, Individualismus vs. Kollektivismus, Maskulinität vs. Feminität, Unsicherheitsvermeidung, polychronisches vs. monochronisches Verhalten etc.).
  • e-Business
    Dieses Fach ist merkwürdig. Ich habe immer noch nicht das Gefühl, daß ich wirklich verstanden hätte, worum es hier geht. Wir reden über Balanced Scorecards, Entreprise Ressource Planning, IS/ICT Services und Recent Trends in Enterprise Information Systems and Application Delivery Models, und mir dämmert, daß es sich um eine Mischung aus Projektmanagement, Logistik, sowie Management of Information Systems (oder so) handelt. Die Vorträge der wechselnden Professoren sind oftmals interessant, allerdings fehlt mir manchmal der rote Faden, wenn ich bei Eurostat oder beim Czech Statistical Office Vergleichsdaten zu Broadband Penetration, Mobile Phone Subscriptions oder ICT Expenditure heraussuche.
    Die Note setzt sich zusammen aus aktiver Beteiligung, der Klausur Anfang Mai sowie einer Hausarbeit mit 10 bis 20 Seiten und ihrer Präsentation. Potentielle Hausarbeitsthemen klingen ähnlich schwammig, abkürzungsreich, und interessant (“Analysis of market trends of ERP applications – Open Source, SaaS, SOA”).
  • Business Negotation Skills (Geschäftsverhandlungsfähigkeiten)
    Dies war ein dreitägiges Blockseminar, geleitet von einer Studentin. Ich habe keinen großen Unterschied zu einem Volkshochschul-Rhetorik-Kurs vorfinden können (“Been there, done that, got the t-shirt.”), wir haben zweiminütige Vorträge vor der Videokamera halten dürfen und dies dann analysiert, eine English Debate geführt (zwei Gruppen haben eine Pro- und Contra-Position zu einem Thema wie Abtreibung oder Sterbehilfe einzunehmen und es wird der Reihe nach diskutiert), sowie dann doch noch ein flinkes Rollenspiel zwischen Kunde und Verkäufer geführt, welches dann aber zum Ende hin mit “Wir haben doch keine Zeit”-Rufen der Dozentin beendet wurde. Ich habe hier den “Business”-Teil aus dem Veranstaltungstitel vermisst, war aber zufrieden, daß wir alle explizit um Feedback zur Veranstaltung per E-Mail gebeten wurden (in Deutschland habe ich oft das Gefühl, daß diese ganzen [vorgeschriebenen] Evaluationsbögen eh im Papierkorb landen, selbst wenn über Jahre immer wieder die gleiche Kritik geübt wird).

Das Bewertungssystem sieht hier wie folgt aus:

  • 100-90%: A – Excellent (Exzellent)
  • 89-75%: B – Very good (Sehr gut)
  • 74-60%: C – Average (Durchschnitt)

Hmm. Bis hierher war dies eigentlich ein perfekter Blog-Eintrag für meine Eltern, und wer Ostereier findet, darf sie behalten.

bug days. evo.

Friday, March 30th, 2007

better late than never:
the bug day on last wednesday was interesting. while there were many people at the beginning, it was very calm for the last hours, which perhaps was a bit frustrating for our motivated bugsquadders, but all in all it was a good start to reinvigorate regular bug days, and even if i think that we have not recruited “the new triaging über-hero”, it was a nice socializing event to meet online, to talk and to have fun with many other folks from the bugsquad, so a big “Thank you!” to everybody who participated by helping and/or joining. :-)

looks like there will be some changes in Evolution, a project that i spent a lot of time with in the last years, e.g. a change of maintainership among other changes that i am very happy to see.
so time for the second “Thank you!” of this post, now to harish and srini for maintaining a huge and difficult project with many constraints. good luck for the future – and fix my bugs! ;-)

Corrupce? Ne…

Friday, March 30th, 2007

Nach einem wunderschönen Wochenende mit Steffi (inkl. Besuch von Aida für 1 EUR sowie einem Eishockey-Halbfinal-Playoff des HC Sparta Praha gegen Bílí Tygři Liberec, und Sonne im Park genießen) hat mich nun das normale Studentenleben wieder, zumindest für ein paar Tage…

Den Zeitungen zufolge (zwei Minister der Vorgänger-Regierung sitzen im Gefängnis wegen etwas Militärflugzeug-Filz sowie anderer Geschichten, die ich gerade wieder vergessen habe) und dem was mir Professoren sowie Tschechen bisher erzählt haben, ist die ČR (also das Land, in dem ich lebe) eines der korruptesten Länder in der Europäischen Union.
Bisher habe ich allerdings nur das Gegenteil erlebt, zumindest im öffentlichen Sektor. Der private Sektor allerdings irritiert mich manchmal schon:
Am Dienstag war wieder die allwöchentliche N2N-Party, und irgendwann gegen halb vier bemerkte ich Jacques (ein belgischer Student) vor der Toilette des Clubs, zusammen mit noch zwei Franzosen und zwei Bodyguards des Clubs. Dazu muß ich sagen, dass in diesem Club die eigentlichen Toiletten im Keller sind, und es eine einzige Toilette (ohne Vorraum mit Waschbecken, wie sonst) im Eingangsbereich gibt.
Jacques wurde beschuldigt, in der Toilette den Spülkasten und die Klopapier-Plastikverkleidung zertrümmert zu haben; Jacques wiederum sagte, daß dies bereits schon vorher kaputt war. Der Satz, der alle Beteiligten allerdings stutzig gemacht hat, kam von einer Mitarbeiterin des Clubs: Wenn Jacques 3000 CZK zahle, so würde man nicht die Polizei rufen. Aaah ja….Was mich nun wundert – Ist das ernstgemeintes “Probleme einfach und unbürokratisch lösen”, oder ist das, zusammen mit dem Gebaren der Bodyguards, der Versuch, schnelles Geld mit einigen Ausländern zu machen?
Die herbeigerufene Polizei, die gleich mit Blaulicht und vier Streifenwagen kam, war allerdings total korrekt – einige Beamte konnten Englisch sprechen, Jacques hat zweimal seine Version der Dinge erzählt, und danach zog die Polizei dann auch wieder ab, obwohl Jacques so klang, als ob er bei einem Ausflug auf die Polizeiwache gerne seine Botschaft angerufen hätte, die dann sicherlich sofort einige Luftgeschwader und Panzer zur Befreiung losgeschickt hätte (sicherlich über teutsche Autobahnen)…

Weitere Anekdoten in dieser Kategorie wären eigentlich nur, daß einige Leute bereits Strafe zahlen mussten für lautes Singen auf der Straße (nun gut), und daß man wohl auch mal einige Kronen blechen darf, wenn man eine grüne Fußgängerampel zwei Meter neben den Markierungen quert.

Insgesamt aber muß ich sagen: Ich halte das hier für ein recht sicheres Pflaster, allerdings lasse ich mich auch nicht in Clubs erst mit Alkohol vollaufen und dann verprügeln, wie es zumindest zwei Leuten bisher ergangen ist.

Pattie.

Thursday, March 22nd, 2007

Nation2Nation-Party, gestern abend. Vorneweg: Arne, gute Idee, aber jegliche einheimische Musik wurde gepflegt ignoriert, wie DJs halt so sind…

Es war interessant, in einen völlig leeren Club zu kommen, mit gefühlten 10 Kilo Kartoffelsalat unter Arm, und dann zusammen mit 20 anderen Österreichern und Deutschen zwei Stunden zu warten, bis sich die ersten “normalen” Gäste einfinden. Die Präsentation (oh ja, es gibt eine Computer-Präsentation) war zunächst für 22 Uhr angesetzt, aber anscheinend gab es Probleme mit Österreich – eine Videodatei ist nicht dasselbe wie eine Powerpoint-Präsentation, letzteres war aber nun mal die Vorgabe.
So vergehen die Stunden, und zwischendurch traf mich ein weiteres Mal der berüchtigte “Du kennst Dich doch mit Computern aus, oder?”-Satz (diesmal mit österreichischem Akzent), mit dem Zusatz “Wir brauchen eine Ad-hoc-Verbindung zwischen zwei Rechnern”, den ich großzügig mit einem “Sorry, von Windows hab ich keine Ahnung” ausgeschlagen habe, was einem allerdings gleich einen verächtlichen Blick sowie den Satz “Noch so einer mit Linux!” einhandelt, und eine Stunde später dann auch noch den triumphierenden Satz “Windows! Jetzt läuft’s!”. Habe daraufhin meine ehrlichen Glückwünsche übermittelt (allerdings vielleicht eher für das Ausdauervermögen).
Halb eins war dann Präsentationsstart, was dem Club sicherlich nicht gefiel, denn wenn die Bude gerappelt voll ist mal eben für geplante 20 Minuten die Musik runterzuziehen, was dann aber 40 Minuten werden… nicht gerade geschäftsfördernd. Die Stimmung war allerdings sehr gut, und die Präsentation überwältigend, dank unseres danach heiseren Sprechers und Christian, der stilecht in Tracht ein Faß hereingetragen und angezapft hat.

Wie immer im Face2Face-Club ist die Musik äußerst wechselhaft (oh yeah! Oldies, Techno, R’n’B als Zufallsmix), aber diesmal war ich für 4 Minuten sehr zufrieden: Es scheint in vielen Clubs die notorischen 20 Minuten Eurodance zu geben (“sie Vanille er Schoko”, wie die Massiven es mal zutreffend beschrieben haben), mit Katastrophen wie La Bouche oder Ice MC, oder Höhepunkten wie: 2 Unlimited. Ich habe “Tribal Dance” noch nie zuvor in einem Club hören dürfen, aber die vor sich hin blubbernde 303 zusammen mit der abwärtsgeführten Synthi-Fläche im Refrain ist so göttlich, daß ich aus dem breitesten Grinsen nicht mehr herauskam. Da mich nun Leute zu recht für vollends bescheuert hielten, musste ich zu meiner Verteidigung sagen: Ich saß des öfteren mal mit Kopfhörern hinter einem Mischpult, und eine gute Produktion (vgl. die 909 bei “Pump up the Jam”) ist mir sehr viel wert – teilweise zählt die Produktion ja mehr als der Künstler (und bei Timbaland und Neptunes kann ich das teilweise auch nachvollziehen).
“Sie verlieren sich in Monologen, Herr Möchtegern-Musikjournalist.” – “Oh ja.”

Danach dann in den Cross Club, der aus einem metallenen Labyrinth psychedelicher LED-Leuchten und Antriebsrädern besteht – so in etwa, wie man sich ein bequemes Raumschiff auf LSD in einem guten Science-Fiction-Film der 70er Jahre vorstellt.
Die Bude hat dann aber auch um 5 geschlossen, und als wir beim Rausgeschmissenwerden noch von einem Jungen angesprochen wurden, woher wir denn seien, entstand dann für mich (auf deutsch) noch die kurze Unterhaltung, die irgendwann einmal geschehen musste, wenn man sagt, aus Deutschland zu kommen – ohne Anschuldigung, dafür direkt, gradlinig und ohne ‘Vorwarnung’, so dass ich betroffen und völlig außer Stande bin, irgendetwas zu sagen: “Ah, Deutschland. Meine halbe Familie ist in Auschwitz gestorben.”

Bugday NOW in #bugs on irc.gimp.org

Wednesday, March 21st, 2007

again a reminder for those who would like to contribute somehow to GNOME, but cannot/don’t want to write code…

one way is helping the GNOME bugsquad to handle the incoming bug reports (the so called “triaging”). there will be a public bugday on wednesday, march 21st, from 15:00 to 05:00 UTC in #bugs on irc.gimp.org, so this is your chance to become part of GNOME!
visit us, chat with us, and triage a bit if you like. see you online!

Krätze, Kotzen, Kartoffeln, Karlsbad.

Tuesday, March 20th, 2007

(Dies waren Stichworte in unzusammenhängender Reihenfolge, die allein der besseren Auffindbarkeit dieses Eintrags dienen, und ggf. keine direkte Themenzugehörigkeit besitzen.)

Morgen abend ist wie jeden Dienstag Nation2Nation-Party, und diesmal sind die deutschen und österreichischen Studenten damit dran, ihre Länder vorzustellen (heißt: Präsentation und Essen). Nach einer etwas harschen E-Mail vom Buddysystem vor 8 Tagen hatte ich mich eine Stunde hingesetzt und eine schnelle Präsentation zusammengestellt, die sicherlich keine Verwendung finden wird, da ich mich beim Koordinationstreffen am Donnerstag nicht der Pauapoint-Präsentationsgruppe zugeschlagen hatte, um meine Nerven zu schonen. Und wer hilft schon gerne der Konkurrenz, wenn die eigene Software so sexy ist?

Ich schweife ab. Kartoffelsalat machen. Auch da gibt es Meinungsverschiedenheiten. Ich tendiere ja neben Gurken und Zwiebelen zu Kapern, und eher zu 5 Kilogramm Kartoffeln, denn 12 – die Aufgabe lautet schließlich nicht “Die Speisung der 30000″, wenn für 5000 bekanntlicherweise ja bereits 5 Brote und 2 Fische genügen.
Zudem möchte ich gerne deutscher Musik innerhalb des DJ-Sets lauschen, und nicht nur den Zillertaler Hochzeitsmarsch während der Präsentation hören. Vielleicht läßt sich der DJ ja zu einer Runde Seeed und Beginner erweichen, ich arbeite daran, bin allerdings nicht der besten Dinge.

Abschweifen!: Überhaupt ist es jedesmal wundervoll wenn ich realisiere, daß ein Musikclip, den ich vor Jahren ein einziges Mal gesehen habe und der mich sehr gut amüsiert hat (und leider nicht als Beigabe beim ebenso immernoch wundervollen Album dabei ist, ja, liebe Musikindustrie, so bekommt Ihr mich zum Kaufen von CDs), sicherlich bei Youtube zum Anschauen verfügbar ist: Na und?. Seitdem ich bemerkt habe, dass sich Youtube-Videos auch recht bequem in normale Videodateien umwandeln lassen, vergrößert sich auch meine Musikvideo-Sammlung wieder. Jetzt muß ich mir nur noch irgendwann eine neue Festplatte einbauen, dann kann ich auch mal Vindows Wista austesten, und so. Sicherlich ein weiteres putziges System.

Am Sonntag ging es mit einigen anderen Austauschis per Bus ins Sudetenland, sprich Karlsbad (Karlovy Vary). Eine verdammt schöne Kurstadt, zum ersten Mal eine orthodoxe Kirche besucht, und viel Spaß gehabt.
Jetzt erstmal mal ‘ne Runde schlafen, bevor morgen früh die nächste Unternehmensgründung ansteht. Dumdidum…

Eine Dose Bockwurst gehört nicht zu meinem Projektauftrag.

Friday, March 16th, 2007

“Rooseveltka hleda SuperStar III” – das bedeutet, dass eine illustre (und auch mehr oder minder begabte) Auswahl an Wohnheimstudenten im Partyraum an insgesamt drei Abenden um einen Rafting-Urlaub in Frankreich wettsingen. Bisher am überzeugendsten war Bůďa (Video vom ersten Abend). Wie man vielleicht im Video hören kann, sind die Partys hier schon ziemlich gut, das ganze verlangert sich dann gegen 1 Uhr ein Zimmer weiter an die Bar, wo ich dann mit Wasser (oh yeah, kein alkoholfreies Bier am Start, grummel) noch einige Stunden mit Tanzen und Todeskickern (hier gibt es schon einige ordentliche Gegner) verbringen kann.

bugday / politics schmolitics.

Saturday, March 10th, 2007

you’ve been a GNOME fan for some time now? you’d like to contribute somehow, but cannot/don’t want to write code?
one possible way is helping the GNOME bugsquad to handle the incoming bug reports (the so called “triaging”). there will be a public bugday on wednesday, march 21st, from 16:00 to 05:00 UTC in #bugs on irc.gimp.org, so this is your chance to give back some love! feel free to visit us, chat with us, and triage a bit if you like. see you on march 21st!
(PS: no, you won’t get a t-shirt or a mug after that one day, but perhaps we can have something like this at the end of the year. also, thanks to andreas & panos for the banners.)

some personal stuff:
after having had a wonderful weekend with steffi and two friends at dresden, i finished a politics project on thursday evening by sending out the final versions.
in november, steffi & me once again discussed about youth and showing some own initiative in general, and especially about the successfulness and problems of the youth parliament that some people and me founded at my small home town in 1999.
in the retrospective, things of course could have been done better at the beginning. since steffi has written her final thesis on children’s rights and democratic learning, and since i had also attended a few lectures for politics teachers at the university a while ago, we decided to design some worksheets for the local school teachers, which should be used in a politics lesson a few weeks before the next election will take place (may 2007).
let’s hope that the teachers will accept this and take this seriously, and that it will raise awareness and improve the acceptance of that institution among the younger people, so people will stop complaining that “nothing’s happening here in this small town”, and instead learn that they themselves have to get up their arses to change the situation, instead of pointing at others. just f***ing do it!

Erweiterung nach Osten.

Saturday, March 10th, 2007

Nachdem ich nun ausgeschlagene Zähne, brennende Autos, sowie das Waffenverbotsschild am Eingang meiner Uni gesehen habe, kommt es noch dicker:
Die Drinnis kommen nach Prag. Die Karten kosten 790 CZK für die Eltern auf den Rängen, die dann bequem sitzend dabei zuschauen können, wie für 500 CZK ihre Kinder in den ersten Reihen zerquetscht werden.
Nach dem Konsum einiger Songs und Videos muss ich sagen: Die Gitarrenmusik selbst geht ja, und die etwas höhere Stimme ist auch okay (F.R. klang auf seinem ersten Album noch viel gewöhnungsbedürftiger), die Texte sind aber einfach schlecht. Dennoch, ich bin nun auf der Suche nach einem Rollstuhlfahrer als Begleitung, dann zahlt man zusammen nur 501 CZK Eintritt, und ich kann meinen Kindern später einfacher erklären, woher mein Hörschaden resultiert.

Die Drinnis, die!

Das erste Konzert meiner neuen Supergruppe Přšťpřč wird definitiv günstiger sein! Großes Doppelschwör-Ehrenwort!