Archive for the ‘music’ Category
Friday, October 10th, 2008
Genau deshalb lohnt es sich dann verdammt noch mal bis zum Ende im Brain zu bleiben und die Oldies über sich ergehen zu lassen: America What Time is Love, Love Missile F1-11, Anna. Ein guter Grund, dem DJ dreimal Danke zu sagen, wenn direkt danach das Licht angeht. Ich hätte alleine für KLF gerne Eintritt gezahlt. Jetzt tun mir die Füße weh. Wh0t!
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Friday, October 3rd, 2008
(Eine sehr vage Abhandlung über Handlungsmaximen, da Freunde mir gerne ein “Blog doch mal was Nicht-Technisches” entgegenbringen. Hätte ich “Jetzt kommt die Krise” nicht bereits vor drei Monaten als Blog-Überschrift verwendet, es wäre an der Zeit ob der Weltlage.)
Vor einigen Jahren habe ich für mich eine Regel aufgestellt, die oft schwierig zu realisieren ist, da sie Ehrlichkeit erfordert und definitiv die Beziehungen zwischen Menschen verändert: “Sprich Dinge schnell aus gegenüber Personen, denen Du noch etwas Wichtiges sagen musst. Egal ob gute oder schlechte Dinge.”
“Ich liebe Dich” und “Du bist ein Vollidiot” kann also beides wichtig sein, und beides erzeugt Änderungen im Verhalten. 
Warum? Manchmal ist man sonst einfach zu spät und ärgert sich. Das heißt dann, daß man eine Möglichkeit verpasst hat weil man nichts gesagt hat, oder (noch schlimmer) daß man einen Menschen verloren hat bevor man ihm noch etwas sagen konnte.
Vor einigen Monaten las ich nun im Zug Richtung Süden fahrend folgenden Satz: “Umgib Dich mit Menschen, die gut für Dich sind.” Kombiniert mit erster Regel erzeugt das manchmal Gefühlslagen, die eher selten sind, wenn man nicht eh himmelhochjauchzendzutodebetrübter Borderliner ist - z.B. ziemlich glücklich und total traurig (weinend) gleichzeitig zu sein.
Quintessenz: Hauptsache, der Film bietet gute Unterhaltung mit Höhen und Tiefen, auch wenn man selbst mitspielt. Einladung. Deshalb draus lernen. 
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Tuesday, September 23rd, 2008
Private:
- Finally been able to attend a concert of Vypsaná fixa at a festival. Feeling happy for the rest of the day (not only because of that one band).
- Watched Prague’s local icehockey derby Slavia vs. Sparta (2:1). Could have been more exciting. Security checks like at an airport. Same as the food prices at the venue: Impressive, in a negative sense.
- Bought two beers at night and gave one to the first person I met on the streets. Two street cleaners lucky about having a short break. Do that more often, it’s easy.
- It’s that Burčák season again! Yummy.
- Travelled to Maemo Summit with jbenc. One guy sitting next to us in the train heard that we were talking about linux and joined us. There’s really linux users out their in the wild, they exist, and they are not antisocial!
Maemo:
-
Maemo Summit itself was awesome - most impressions have been already covered by the blog posts on Planet Maemo. Much more people than expected and a nice geeky venue. In general it also underlined my positive impression that Nokia’s opening and understanding Open Source better. My talk went well though there could have been more attendees. Most discussions (like always at conferences) happening outside of the talks or when having a beer at the evening, quite productive. Great Openismus party on Saturday, great company!
GNOME:
- Now looking forward to the GNOME 2.24.0 release coming up this week. Hope we all (devs, translators, documentators, artists, bugsquadders and so on) did a good job and will get content users and good reviews.
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Saturday, August 30th, 2008
- Ich verstehe nicht das Rußland-Bashing der gleichgeschalteten Medien. Georgien hat als erstes das Völkerrecht gebrochen, indem es 48 Stunden nach einem Waffenstillstandsabkommen Süd-Ossetien militaerisch angegriffen hat. Und die Anerkennung von Abchasien und Süd-Ossetien durch Rußland ist nichts anderes als der Völkerrechtsbruch, der als Novum mit der Anerkennung des “Kosovo” durch den Westen begann und nun Schule machen wird. Wenn der Westen überall seine diffusen Machtansprueche durchsetzen möchte (lies: seine Öl-Pipelines in Sicherheit wiegen möchte), dann viel Spaß bei weiteren Kriegen in Dagestan, Inguschetien, Berg Karabach und Transnistrien (letzteres wäre dann ja endlich Krieg vor der Haustür der EU, und nicht irgendwo kurz vorm Aralsee). Aber Deutschlands Interessen werden ja inzwischen auch am Hindukusch verteidigt.
- Überrascht vom Abspann der samstäglichen “ARD Sportschau” gewesen - die Platte steht hier ja auch im Schrank, aber hat jemand der Redakteure eigentlich den Text des Liedes verstanden, welches dort Bilder des 3. Spieltages untermalen durfte? “Skinny girl, dressed in black, leather boots, nazi hat”? Na, wenn die ARD das so meint… Der bierselige Durchschnittszuschauer wird das schon nicht mitbekommen haben, war ja in einer anderen Sprache gesungen.
- Big Ideas (don’t get any). Die Abschlußarbeit des Kunststudenten James Houston. Song im Original von Radiohead. Den verwendeten Scanner habe ich auch einmal verwalten dürfen. Mit großem Dank an la_rayis für diesen Link in ihrem Blog.
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Thursday, July 3rd, 2008
Wenn nichts im Inneren kaputt ist, kann man Geigen auch mal selbst reparieren. Das dauert weniger als eine halbe Stunde. Der Vorher-Nachher-Vergleich:
Jetzt nur noch irgendwann mal stimmen.
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Thursday, June 19th, 2008
(Also die klassische Musik- und Politik-Selbstmitteilungszwangrubrik.)
- Ich bin Monate bzw. Wochen zu spät für die jeweiligen zugehörigen Hypes, dennoch auf der momentanen Gehörliste (auch ohne die netten Videos) neben Daniel Holbachs Drum’n'Bass-Tapes:
- Thou Shalt always Kill wegen einiger grandioser Sätze wie “Thou shalt not use poetry, art or music to get into girls pants - use it to get into their heads.”
- Stress (denn ich mag unruhige Streicher, auftaktige Klaviere und scharf gesetzte Synthies).
- The Test - wundervolles Lied, wundervolles Video.
- Paperplanes - Grund genug, um meine Sammlung an M.I.A.-Alben zu vervollständigen.
- Ich wünsche mir, dass Michel Friedman 10 Minuten Herrn Bussi Beck vom SPD-Verein interviewt, dann wäre das Thema endlich erledigt. Und Köhler erklärt, dass es anderthalb Millionen Arbeitslose weniger gebe. Wieviele davon befinden sich in prekären Beschäftigungsverhältnissen? Und warum kannte zurecht niemand das Wort “prekär” vor drei Jahren?
- (Hinweis: Es folgt ein gekauftes Blogthema aus Ermangelung an Kreativität. Großer Dank an Lieferanten!) Vypsaná fiXa und ihr schnuckeliger Liedsänger Mardí spielen am 31. Juli für lau in Prag, bis die Polizei die Veranstaltung abbrechen wird (oder sowas, notfalls halt mal selbst nachlesen und übersetzen). Warum, warum liegt meine Diplomprüfungsklausur auf dem 31. Juli? Wo ist der Privatjet, wenn ich ihn brauche?
- Ah, nachlesen und übersetzen: Google Translate hat einige neue Sprachen hinzugefügt. Im Gegensatz zu den bisherigen Ein-Wort-Abfragen für Polnisch und Tschechisch in Online-Wörterbüchern ist dies ein Fortschritt, dennoch sind die Ergebnisse ziemlich unverständlich. Interessant fand ich Erklärungen von Google, wie dies zustande kommt.
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Saturday, May 10th, 2008
Gerade findet in dieser Stadt, in der sich noch eine Wohnung von mir befindet, ein Landesturnfest statt. Abends gibt es daher ein Unterhaltungsprogramm mit einigen Musikkapellen. Bevor ich mir morgen abend also für lau Clueso anschaue um danach dann ein wenig zu Arbeitgebern und anderen beteiligten Firmen zu reisen, habe ich mich heute abend gegen 10 aufgemacht, um die letzten zwei Minuten vom Empty Trash zu hören (die Kapelle eines ehemaligen DSDS-Teilnehmers), und zu verstehen daß ich mich morgen früher aufmachen sollte, wenn die Stadt es nur erlaubt bis 22h Musik erklingen zu lassen.
Interessant fand ich die kreischende (obgleich kleine) Horde an Mädchen, die selbst nach dem Konzert das höchste der Gefühle darin sahen, sich von Rookies Plastikwasserflaschen ins Gesicht werfen zu lassen. Fan sein heißt Leiden. Und mein Fahrrad parkte offenbar direkt am Zaun, hinter dem sich der Backstage-Bereich befand, zumindest befand sich auch hier eine Horde junger Damen, die versuchten durch ein kleines Loch im Zaun zu luken und die Stimme ihres Idols zu hören.
Ich glaube das Musikgeschäft wäre doch nichts für mich.
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Friday, April 18th, 2008
- Seminararbeit über Peter Drucker heute (fünf Minuten vor Abgabetermin) eingereicht. Beschwerden über das Timing bitte an die anderen Beteiligten.
- Studienarbeit (Integrieren eines Straßenkartendienstes in eine Java-Desktop-Anbindung): In den nächsten Wochen fertigkriegen.
- IGNITE-Konzert am Sonntag. Oh yeah!
Genereller Hinweis auch an all diejenigen, die sich nicht für den Themenbereich Überwachung und Grundrechte interessieren: http://annalist.noblogs.org/ ist ein sehr lesenswerter Blog um einen Eindruck zu erhalten, wie es werden kann, falls irgendwann das Bundesverfassungsgericht mal nicht mehr letzte Bastion der Grundrechte sein sollte.
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Thursday, April 10th, 2008
- HR-Recruiting-Emails sind unterhaltsam, wenn der Absender offenbar nicht herausgefunden hat, in welchem Feld der Umworbene denn überhaupt arbeitet. Dann entstehen solche Bauchpinselsätze wie “You seem to be playing a pretty significant part in your software project.” Nee. Das täuscht nur. Deshalb auch das “seem”, honey.
- Das Suchen nach Songtitel mit Textfetzen im Internet funktioniert. Hatte irgendwann mal eine Kassette mit Aufnahmen von EinsLive um 1996, und nun bemerkt, daß besagter Unplugged-Künstler später die Band Erdmöbel gegründet hat, und die beiden von mir gesuchten Songs nochmal aufgenommen hat. CD liegt jetzt hier. Internet ist wirklich eine tolle Erfindung der Amerikaner. “New York New York” von Moby mit Debbie Harry hab ich auch so gefunden, zwei Jahre nachdem ich es auf einer Party gehört habe. Also, what is the next big music thingy? Lande ich noch mehr beim Pop?
- GLS meint wir hätten hier kein Klingelschild. Das ist offenbar falsch. Ich hab auch extra nochmal geschaut: Keine Fraktur, kein Sütterlin, sondern Helvetica/Arial. Jungs, das muss besser werden. So könnt Ihr der Post doch nie Konkurrenz machen.
- Scheint ja grad in Mode zu sein gegen China zu demonstrieren. Aber was war Tibet denn? Genau, ein Gottesstaat, gelenkt von religiösen Machthabern! Aber ist sowas denn nicht per se böse? Und wenn die Tibeter gegen die Überfremdung durch die hinzuziehenden Chinesen protestieren, erinnert das nicht an Töne vom Rande des Parteienspektrums, die in Deutschland doch sonst total politisch unkorrekt wären? Merkwürdig. (Wer Ironie entdeckt, darf sie behalten.)
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Monday, February 11th, 2008
- Fad Gadget’s Collapsing New People. Zwei Fad Gadget-CDs besaß ich ja bereits, aber mir kam erst letztens die Idee, nach Videos zu schauen. YouTube ist toll, wenn man sich dort die Auftritte bei der ARD-Hitparadensendung “Formel Eins” nochmal anschauen kann (ich wollte schon immer den Begriff “Hitparade” verwenden). Ich kann mir jedes Buch der Welt in einer öffentlichen Bibliothek ausleihen, aber die Fernsehsendungen, für die man teilweise GEZ-Gebühren (korrekte Bezeichnung hier: “Rundfunkgebühren”, bevor die GEZ mich abmahnt) gezahlt hat, sind verschlossen in Archiven, oder (wenn ich mich an das Weihnachtskaffeetrinken mit der Familie richtig erinnere) man zahlt 800 EUR für einen 15-Sekunden-Schnipsel einer ZDF-Musiksendung aus den 80er Jahren, wenn man den rechtlich korrekten Weg gehen will. Urheberrechte waren geschichtlich nie mit physikalischen Eigentumsrechten gleichgesetzt; nun gehen wir dank dem Lobbyismus der Plattenfirmen und Filmstudios also diesen Weg, machen damit 95% der Kultur einer ganzen Generation unzugänglich und kriminalisieren die bevorzugten künstlerischen Ausdrucksweisen der Jugend, indem die Verwendung eines halbsekündigen Bildes in einem selbstfabrizierten YouTube-Click mit einer vierstelligen Abmahnungssumme belohnt wird. Verweise hierfür zu Lawrence Lessig’s “Free Culture”. Arme neue Welt.
- Von Collapsing New People zu Collapsing New Buildings. “Alles wieder offen” von den Neubauten ist noch ruhiger als Vorgänger, aber ebenso lyrisch und wunderschön industriell instrumentiert. Geld absolut wert. Link zum Video.
- Alicia Keys: Songs in A minor. Lag hier schon länger herum. Recht schöne Musik zum abends mit Wärmflasche für Klausuren lernen.
- The Streets: Original Pirate Material. Hatte ich schon mal vor Jahren als dann verlorengegangene MP3s. Allein für den Satz “Geezers need excitement. If their lives don’t provide them this they incite violence. Common sense, simple common sense.”, der die gesamte Debatte über gescheiterte Integration und Jugendkriminalität kurz und präzise zusammenfasst, lohnt sich der Kauf. Eigentlich warte ich jetzt nur auf eine schnoddrige Zusammenarbeit zwischen The Streets und Lady Sovereign.
- Miss Kittin: Batbox. Schöner, direkter, halliger Elektro. Link zum Video.
- MGMT: Time To Pretend. Läuft hier gerade ziemlich oft. Grandioser Text, unglaublich beschissenes Video. Gut dass ich das erst nach dem Hören gesehen habe.
- Es macht mir große Sorgen, wenn Drittklässler in diese “Freunde”-Bücher (in denen jeder den vorgefertigten Fragebogen ausfüllen soll) unter Lieblingsmusik “Massiv” eintragen. Vorallem machen mir die Eltern Sorgen, die nicht mitbekommen, welche Musik ihr Kind hört.
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