going to leave prague on thursday to go back to germany. packing my suitcases. a bit sad. :-(
hopefully visiting the linuxtag on friday. family meeting on saturday. back home on sunday.
na shle.
13 Tage verbleiben.
- Freue mich sehr auf die Besuche von Steffi und Philipp in den nächsten Tagen, bevor es dann zurück nach Deutschland geht.
- Gestern Abschiedsessen von Hofi gehabt, letzten Freitag von Fab (der kommt aber nochmal wieder). Daniel ist auch gestern zurück nach Deutschland (nach bösem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt aufgrund von Ärzten, die zuvor merkwürdige Antibiotika verschrieben haben), Sampo heute nach Finnland. Einige, vorallem die Nicht-Europäer, bereisen noch weitere Teile Europas und kommen nochmal kurz Ende Mai, Anfang Juni für wenige Tage zurück.
Leuten »Tschüs« zu sagen ist doof und darf unter Jungs niemals zu emotional sein, wir sind schließlich Jungs! Trotzdem doof (*schmoll*), und zieht die Laune noch mehr runter. - Schaue auf meine Kontoauszüge, bemerke ein Stipendium von meiner Heimatuni und muss daher zuhause keine Studiengebühren zahlen. Etwas überraschend bei meinen bisherigen Noten, vielleicht handelte es sich um ein Losverfahren, weil sich kein Schwein für Stipendien beworben hat? Egal, danke, liebe Uni!
- Eine Delegation der Teheran Isotopes, dem besten Fussballclub von Welt, hat mich am vergangenen Wochenende besucht, um die Stadt auszukundschaften. Danke für ein nettes und spaßiges Wochenende (ich kann jetzt endlich theoretisch dank Arne mit einer Panzerfaust umgehen) und sehr viel Essengehen…! Und wie oft hat man schon im Leben die Möglichkeit, daß die Deutsche Bahn für drei Personen einen Zug außerplanmäßig in Wolfsburg anhälten läßt, damit man noch am gleichen Tag nach Hause kommt? Kudos!
- Letzte Klausur am letzten Freitag gehabt, 28 von 30 Punkten, insgesamt also 88 von 100 Punkten in Unternehmensführung und damit ein B. Bin recht zufrieden damit, muss jetzt wahrscheinlich mit der Braunschweiger Uni verhandeln, ob im nächsten Semester endlich mal die Professur für Unternehmensführung besetzt wird oder ich einfach doch die falsche und unfähige Uni gewählt habe und mit der Produktionswirtschaft weitermache. Insgesamt sollte ich hier also in etwa drei A’s, ein B und ein D haben, oder so. Umrechnungstabelle auf Nachfrage erhältlich.
- Mein Lieblingsfranzose (nicht wenn es um’s Rumhängen geht [da ist Fab unschlagbar], eher bezogen auf Geschichten), hat vorgestern das geschafft, wovon viele sicherlich manchmal träumen: Im Lieblingsclub eingeschlossen werden.
Aber wenn man zu betrunken ist, um ein Feuerzeug zu entzünden (und danach dann systematisch die Alkohol- und Zigarettenvorräte zu plündern) und sich in einem stockdunklen Club ohne jegliche Fenster befindet, dann legt man sich irgendwo auf den Boden und wird einige Stunden später von der Putzkolonne rausgeworfen.
School’s out for summer?
Das Semester nähert sich dem Ende, und Biljana musste bereits vor Semesterende abreisen, da sie keine Verlängerung ihres Visums erhalten hat, was mich überrascht hat, da ich sie bisher für nicht terrorverdächtig gehalten hatte. Das sind dann die Momente, wo ich der EU einiges gutes abgewinnen kann, und mal wieder bemerke, wie kostbar die Freiheit ist, einfach reisen zu können, wie man will. (Wer Freiheit und Sicherheit zugleich will, verdient keines von beidem und wird beides verlieren!)
Semesterende scheint auch zu bedeuten, daß die Party- und Paarungsbereitschaft nochmals nie erahnte Ausmaße annimmt – zumindest war dies gestern auf der letzten Nation2Nation-Party mein Eindruck, gestärkt durch die Anzahl der engumschlungenen Paare auf der Tanzfläche sowie der Anzahl der gemischtgeschlechtlichen Gruppen, die jedoch die gleiche Toilette aufgesucht haben (nein, ich stand ausnahmsweise mal nicht in meiner Gauleiteruniform mit Strichliste am Kloeingang, sondern saß eher gegenüber für eine halbe Stunde mit ein paar Leuten auf dem Sofa). “Jeder Topf findet einen Deckel, so er denn sucht.” Oder so.
Die Partyquote hat sich nun also im Endspurt auf 7 Abende die Woche erhöht, der Geräuschpegel ist beeindruckend (so daß bei Wohnheimpartys die Rezeptionsdame sich jedesmal genötigt sieht, die Polizei zur Hilfe zu rufen), Donnerstag ist Abschlußparty auf einem Boot auf der Moldau, Freitag dann Party bei Fabien (der sich gen Ungarn aufmacht, um dort für schwedische Kapitalisten zu arbeiten), und zudem Besuch einer Delegation der Teheran Isotopes, meiner überall beliebten und geschätzten Fußballmannschaft. Čau, čau!
how to successfully isolate oneself.
- crash your harddisk.
- have backups a few hundred kilometres away.
- crash your camera.
- lose the sim card of your cell phone.
- lose the cell phone itself.
the last thing has not happened to me (yet), but i’m working on it. ;-)
Majáles.
- Majáles
Ein schönes kleines (15000 Leute vielleicht?) Festival auf dem ehemaligen Expo-Gelände in Výstavištĕ, also 10 Minuten von meinem Wohnheim entfernt. Das Gelände ist leicht verfallen und hat einen eigenen Charme (viele Bäume, alte Wege), das Bier war staubiger als je zuvor in meinem Leben, und tschechische und slowakische Rock, Ska- und Hiphop-Bands haben mir den Tag versüßt, und am Abend dann Clawfinger und Dog Eat Dog, beide gut abgehangen, aber unterhaltsam, und die pösen pösen Oomph! aus Wolfenbüttel.
Polemic (Ska) und Questabilis (Turntablists irgendwo zwischen Hiphop, Johnny Cash, Eurythmics und Prodigy) waren wohl für mich die Höhepunkte. - Computerkrams
OK, Festplatte nicht zu retten, dafür aber eine schöne große neue bekommen und herausgefunden, daß ich noch bis September Garantie auf meinen Computer habe. Mein Dank gilt der sehr freundlichen und des Englischen mächtigen (Hurra!) Firma Data Intertech. Jetzt sind also Windows XP und Fedora 7 (mal anstelle von SuSE 10.2) installiert, die Festplattengröße würde mir auch die Option Windows Vista bieten, aber das lasse ich mal den viel technikinteressierteren František für mich auf eine andere Platte installieren… Outsourcing, dumdidum… - Die Zeit geht zu schnell rum. Die letzte Uniwoche bricht an. :-(
Marx, Stadt, Alkohol.
- Mit Klaus im Cross-Club ueber Migration, Politik, die Welt im Besonderen und Allgemeinen diskutiert. Meinungsverschiedenheit: Wenn Karl Marx in unserer Zeit auf die Welt schauen wuerde, waere er zufriedener oder noch ungluecklicher? “Es geht den Arbeitern ja jetzt besser” vs. “Der Arbeiter hat sich mit seiner Lage abgefunden und kaempft nicht mehr selbst fuer seine Bildung”?
- Auf der Suche nach Geschäften, die meinen Computer reparieren, bin ich ein wenig herumgekommen und habe nette Gegenden gesehen, aber auch durchgehend Geschäfte, die bereits geschlossen waren oder nicht mehr existierten. Und warum will hier keiner samstags arbeiten? Grummel…
- Ich bin teilweise dazu übergegangen, die Frage, warum ich denn keinen Alkohol trinke damit zu beantworten, dass ich Moslem sei. Der Nebeneffekt davon ist, daß jegliche echte Muslime am Tisch (die gerade noch seelenruhig an ihrem Bier nippten) schlucken und ein schlechtes Gewissen bekommen. Immer ganz lustig anzuschauen.
Tschechischer Abend.
- Gestern hat František seinen heutigen Geburtstag gefeiert. Während es ja in Deutschland üblich ist, die Feier am selben Tage oder später stattfinden zu lassen, aus Angst, man könne ansonsten vom Pech verfolgt werden, scheint das hier keinerlei Problem darzustellen. Neben einer reichhaltigen Auswahl an Schnittchen, teutschem Kartoffelsalat und Bier hat es sehr viel Spaß gemacht, einen Abend in tschechischer Sprache zu verbringen, vorallem das “Activity”-Spielen war dann sehr interessant (immerhin: zweiter Platz). Und da František die musikalische Gestaltung recht minimalistisch mit einem 32 Stücke umfassenden Repertoire von Soundtracks einiger Louis de Funès-Filme übernommen hatte, bin ich mir nun recht sicher, daß sowohl Stefan Raabs Trailer-Einspielmusik in “TV Total” als auch das Sample von Flers “Nach eigenen Regeln” hierher stammen.
- Wieviel Geld bekommt man zusammen, und wieviele Leute bleiben überhaupt stehen, wenn man einen der weltbesten Musiker eine Stunde lang in Washington in einer U-Bahn-Station musizieren läßt?
- Anfang Mai steigt gegenüber das Majáles-Festival mit einigen bekannten aber eher uninteressanten sowie vielen sicherlich sehenswerten unbekannten Bands. Dann hoff ich mal, daß das Wetter so gut bleibt. Und Freitag spielt Panacea hier um die Ecke.
- Festplatte und Fotoapparat kaputt. Passiert.
-
Wenn Schräuble so weitermacht, wandere ich wirklich aus.
Es ist diesmal nicht das schlechte Bildungssystem, der Fachkräftemangel, oder mal wieder das Gefühl, daß nichts passiert in Deutschland. Es ist eher inzwischen die reifende Erkenntnis, daß ich zumindest in einer Position, nämlich der des Bundesministers des Inneren, in den letzten 12 Jahren von geldgeilen & unintegren sowie von geldgeilen & unintegren, aber auch mal von nur unintegren, dafür aber gefährlich ahnungslosen Personen regiert wurde und werde, die auf Gesetze und Verfassung scheißen.Denk ich an Deutschland in der Nacht… Ratten bleiben Ratten.
travelling, music.
after having been to munich for one day to steal some of murray’s time and to visit another friend there, i’m now looking forward to spending the weekend at leipzig and berlin to attend three IGNITE concerts, the band that (together with motorpsycho) has led me through the last ten years (IGNITE is that special kind of band that provides me with energy and positive values even weeks after having visited their concerts).
and on monday, rise against and the bronx have a gig here at prague.
a few nice days full of music may come, i’m prepared…
Anhaltende Terrordrohungen in Deutschland.
“Mit der Menschenwürde wäre es nicht zu vereinbaren, wenn der Staat das Recht für sich in Anspruch nehmen könnte, den Menschen zwangsweise in seiner ganzen Persönlichkeit zu registrieren und zu katalogisieren, sei es auch in der Anonymität einer statistischen Erhebung, und ihn damit wie eine Sache zu behandeln, die einer Bestandsaufnahme in jeder Beziehung zugänglich ist.” – Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 27, 1)
Also wenn wieder Fingerabdrücke in meinen Personalausweis sollen (wie bereits von 1933 bis 1945), wenn die Mautstellen auf den Autobahnen dann doch alle Kennzeichen speichern und gekoppelt mit öffentlichen Kameras ein Bewegungsprofil von mir erstellen, wenn die Polizei zentralisiert auf mein Passbild zugreifen darf und das ganze am besten gekoppelt mit den Gesundheitsdaten auf der neuen eCard ist (und es ja niemals korrupte Beamte gibt, die solche Informationen weiterverkaufen würden), wenn ein Bundestrojaner auf meinem System unbedingt sämtliche Dateien an ermittelnde Behörden verschicken will, da ja meine gesamte Festplatte verdächtig ist und Terroristen sicherlich alle ihre geheimen Pläne unverschlüsselt abspeichern, dann wundere ich mich, ob das ganze für Herrn Schäuble nicht einfacher wäre, wenn er mir gleich per Gesetz einige Kameras in die Wohnung und ins Autos hängen würde. Schließlich ist doch jeder Bürger ein potentieller Feind des deutschen Staates?
“Sogar wenn er allein ist, kann er nie sicher sein, ob er wirklich allein ist. Wo er auch sein mag, ob er schläft oder wacht, arbeitet oder ausruht, in seinem Bad oder Bett liegt, kann er ohne Warnung und ohne zu wissen, daß er beobachtet wird, beobachtet werden… Seine Freundschaften, seine Zerstreuungen, sein Benehmen gegen seine Frau und seine Kinder,…alles wird einer peinlich genauen Prüfung unterzogen.” – George Orwell
Ich hoffe (da mein Vertrauen in das Bundesverfassungsgericht recht groß ist), daß dieser Mann mit seinem Versuchen, Art. 79 Abs. 3 GG zu ignorieren, auf rechtlichem Wege gestoppt wird. Falls nicht, so ist mir als letztes Mittel gemäß Art. 20 Abs. 4 GG Gewalt erlaubt. Je kleiner die Schritte sind, desto weniger fallen sie dem betroffenen Volk auf. Manchmal wünschte ich, das deutsche Volk wäre ein kleines bißchen weniger obrigkeitshörig und ein bißchen mehr der Souverän, der seine Volksvertreter streng überwachen sollte, und nicht andersherum.
dear lazyweb,
i had removed the 40gb toshiba harddisk from my ibm thinkpad t41. after putting it back again, it does not get recognized anymore by the bios (“hdd0” remains empty, cdrom and lan of course get recognized) and it sounds like the harddisk remains totally quiet. (i think one cannot really do something wrong when putting a harddisk back into a laptop, right? i did not shake my harddisk or tried to use it as a musical instrument, i swear! ;-)
it seems like there are no hdd settings that i could check or change in the bios, also resetting to the default bios settings does not change anything. anybody having an idea or having faced something similar?
i also wonder if the following workaround would be possible: i have an 80gb external samsung usb harddisk (read: laptop harddisk with a controller in a case, and the usb cable), would it be safe to put my current, non-working harddisk at that controller and to boot from usb then, or could i damage even more here?
/me prepares to say hello to some repair services, and to be far away from any workflow for a number of days…
